Spoil Islands: Floridas Umweltschützer fordern Touristen auf:Fäkalien wieder mitzunehmen

Die Indian-River-Lagune ist eine Inselgruppe in der Nähe von Florida, die sich wegen ihrer Naturbelassenheit bei vielen Touristen großer Beliebtheit erfreut. Mehr als 4300 Pflanzen- und Tierarten gibt es dort – unter anderem Delfine und Pelikane. Paddler fahren gern auf die Inseln, um dort zu picknicken oder zu fischen.

Doch es gibt ein großes Problem auf den sogenannten Spoil Islands: menschliche Fäkalien. Denn zur Naturbelassenheit gehört eben auch, dass es dort keine Toiletten gibt. Wer sein Geschäft verrichten muss, tut dies in freier Wildbahn und gefährdet so die Umwelt mit ihrer einzigartigen Artenvielfalt.

Spoil Islands bei Florida: Großes Problem mit menschlichen Fäkalien

Die Abteilung für Umweltschutz in Florida sah sich deshalb gezwungen, eine drastische Aufforderung auszusprechen: Die Besucher der Insel sollen bitte ihren Kot nicht mehr dort hinterlassen. „Wir haben auf den Spoil Islands ein großes Problem mit menschlichen Fäkalien“, sagte Emily Dark von der Umweltschutzbehörde dem Portal „TCPalm„.

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Hilfe für Ihr Herz

Kardiologen konstatieren: Deutschland hat Herz-Kreislauf, und dennoch leben Menschen mit Herzerkrankungen laut Deutschem Herzbericht ungesünder als noch vor fünf Jahren. Ein Experte erklärt, was man für ein gesundes Herz tun sollte.

Alzheimer-Symptome erkennen-so können Sie vorsorgen

Was ist Alzheimer ?

Alzheimer ist eigentlich die häufigste Form der Demenz und kommt meist bei Personen über dem 65 Lebensjahr vor. Alzheimer ist sozusagen eine typische Alterskrankheit.Bei Patienten mit Alzheimer, werden Nervenzellen und deren Verbindungen abgebaut, wodurch es zu Gedächtnis-, Sprach- und Orientierungsstörungen kommen kann.Forscher haben bei Alzheimer-Patienten, Eiweißablagerungen im Gehirn (die sogenannte Amyloid-Plaques) entdeckt, die mit der Entstehung von Alzheimer zusammenhängen.

Viele Fälle von Demenz bei über 65-Jährigen, werden ausgelöst durch Hirnverletzungen, Geschwülste oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Gifte wie z.B. Alkohol oder Drogen etwa 10 Prozent.Diese Form der Demenz ist leichter zu behandeln und hat gute Aussichten zu Heilung.Die andere 90 Prozent der Fälle haben eine Neurodegenerative(Nervenzellen) und Vaskuläre(Blutgefäße) Erkrankung in Hintergrund.Diese Form der Alzheimer ist leider nach aktuellen Stand der Forschung nicht heilbar.

Alzheimer Symptome

Die Symptome der gefürchteten Hirnerkrankung sind nach wie vor,  Vergesslichkeit oder zeitlichen Orientierungsproblemen.Dies verstärkt sich natürlich im Krankheitsverlauf, generell in Form immer größeren Defiziten von geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten.

Aber Vorsicht: Vergesslichkeit im höheren Alter oder das alles ein bisschen langsamer geht (der Einkauf im Supermarkt, oder  die Pflege des Gartens, z.Beispiel ,das ist ganz normal.Das Alter bringt es auch mit sich, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns abnimmt. Ältere Menschen brauchen mehr Zeit, um was Neues zu lernen oder sich an Altes zu erinnern.Konzentriert zu bleiben, fällt ebenso schwerer, wie verschiedene Dinge im Alltag gleichzeitig zu erledigen. Auch das ist ganz normal und kein Symptom der Alzheimer-Krankheit.

Verlauf der Alzheimer-Demenz Krankheit

Alle ersten Veränderungen im Gehirn können sogar schon bis zu 20 Jahre vor den ersten Alzheimer-Symptomen auftreten.Die Ursachen hierfür sind bisher nicht eindeutig geklärt und noch in der Forschung. Bei den meisten Betroffenen verschlechtert sich der Zustand schleichend und langsam.Es kann aber auch vorkommen, dass die Krankheit scheinbar akut beginnt oder einen wechselhaften Verlauf mit Verschlechterungen und Verbesserungen nimmt.

Unsere Angaben hier können keine professionelle Einschätzungen von Ärzten  ersetzen. Konsultieren Sie bitte bei individuellen gesundheitlichen Fragen, immer einen niedergelassenen Haus- oder Facharzt.

Baltikum Meer: Das sind die schönsten Kreuzfahrtziele in der Ostsee

Entdecken Sie Polen, Russland, das Baltikum und Skandinavien per Schiff

Die Ostsee zählt zu den wichtigsten Gewässern für Kreuzfahrten in Europa. Seit Ende der „92 er Jahre und der Öffnung Osteuropas ist das Mare Balticum  ein europäisches Meer geworden. Berühmte Hafenstädte, Jahrzehnte nicht oder nur schwer für Touristen zu erreichen waren, können nun ohne Hindernisse besucht werden.Zum Beispiel Tallinn, St. Petersburg und Danzig sind ebenso eine Reise wert wie die skandinavischen Metropolen Kopenhagen, Stockholm und Helsinki. Kein Wunder also, dass Kreuzfahrten auf der Ostsee seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs einen Boom erleben. Die Ostsee gilt unter den Reedereien als das Revier mit dem größten Potenzial für die nächsten Jahrzehnte. Aktuell sind etwa 50 000 Deutsche jährlich per Kreuzfahrt auf der Ostsee unterwegs, Tendenz steigend. Sie wandeln auf den Spuren der Wikinger, treffen auf großartige Zeugnisse der Hansezeit und sehen den Prunk, mit dem die großen Königshäuser Europas ihre Metropolen herausgeputzt haben. Die Kreuzfahrt ist für den Ostseeraum die vielleicht schönste Reiseform, um diese interessanten Städte mit ihren prachtvollen Bauten kennen zu lernen.

Eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff hat seinen ureigenen Rhythmus. Sind keine langen Strecken mit Seetagen zu überwinden, legen die Ozeanriesen am frühen Morgen im Hafen an. Dann bleibt tagsüber viel Zeit, die Orte auf eigene Faust zu entdecken, ehe es nachmittags zurück an Bord geht und es wieder heißt: Leinen los zum nächsten Hafen.

Doch was erwartet einen am nächsten Ort? Wird das Kreuzfahrtschiff weit vor den Toren der Stadt in einem Industriehafen oder direkt an einer Pier in der Altstadt anlegen? Dann lässt sich die Stadt auf eigene Faust am bestens zu Fuß erkunden und auf einen organisierten Ausflug per Reisebus kann verzichtet werden.

Diese Lebensmittel machen Sie fit und sind gesund

Gesunde Ernährung muss weder kompliziert noch besonders exotisch sein.  Ob wertvolle Pflanzenöle, Beeren, grüne Gemüse oder Fisch – von manchen  Nahrungsmitteln dürfen Sie essen so viel Sie wollen.  Wir haben Lebensmittel zusammengetragen, die als besonders nährstofreich gelten.

Ein Beispiel ist der Rosenkohl. Das grüne Gemüse schützt die Zellen vor Schäden, die durch krebserregende Stoffe verursacht werden. Schädliche Stoffe im Essen entstehen beispielsweise, wenn Fleisch oder Wurst zu dunkel gebraten werden. Diese so genannten „heterozyklischen Amine“ werden von körpereigenen Enzymen aktiviert, sodass sie die Zellen schädigen und Krebs auslösen können. Genau vor diesem Prozess schützt Rosenkohl.

Farbige Gemüse- und Obstsorten wie Spinat, Kürbis, Waldheidelbeeren, Kulturheidelbeeren (auch Blaubeeren genannt), oder Tomaten gelten zu Recht als gesunde Nährstoffpakete, die manch Ernährungssünde ausgleichen können. Neben Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt, enthalten sie sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Das sind Substanzen, die den Körper vor schädlichen Einflüssen schützen. Sie halten nicht nur lästige Erkältungen fern, sondern beugen auch ernsthaften Erkrankungen wie Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden vor.

Leckere Vitamindrinks, fruchtige Desserts oder Pasta mit Gemüsesaucen schmecken auch sehr gut und sind gesund.

Neue Elektrischer Tretroller X2City von BMW

BMW verkauft ab dem 4. Februar seinen elektrischen Tretroller X2City. Das Fahrzeug ist bis zu 20 km/h schnell und kostet ab 2399 Euro, teilte der Hersteller mit. Mindestens 15 Jahre alte Fahrer können das Tempo des E-Rollers nach dem Anschieben per Pedaltritt stufenweise steigern oder das aktuelle Tempo halten lassen. Der Akku schafft mit einer Ladung maximal 20 bis 30 Kilometer und muss nach etwa 2,5 Stunden wieder aufgeladen werden.

Aktuell sind solche Elektrokleinstfahrzeuge (Bild siehe hier)eigentlich noch nicht im Straßenverkehr zugelassen aber die Zulassung soll bald kommen.BMW hat aber eine Vorabgenehmigung bekommen, so dass Käufer ihn nach dem Kauf sofort im Straßenverkehr nutzen dürfen, erklärte ein Sprecher.

Mofaführerschein und Versicherung erforderlich.

Für den Roller ist mindestens ein Mofaführerschein erforderlich. Außerdem muss ein Versicherungskennzeichen aufgeklebt werden.

Quelle: DPA

Kommt jetzt die Impfpflicht? Berliner FDP legt nach Warnung der WHO Antrag vor

Neue Diskussion über Impfungen: Nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO mit der Warnung für Aufsehen sorgte, dass Impfgegner eines der größten Gesundheitsrisiken der Welt seien, beschäftigt sich nun die Berliner Opposition im Abgeordnetenhaus mit dem Thema Impflicht. Demnach sollen die Parlamentarier im Februar darüber abstimmen, ob es in der Hauptstadt zukünftig eine Impfpflicht geben soll. Das berichtet der „Tagesspiegel“.

In Frankreich und Italien müssen Kinder

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So können Sie bis ins Alter geistig fit bleiben

Jeden Tag bilden sich im Gehirn neue Nervenzellen – vermutlich bis ins hohe Alter hinein. Sie helfen dabei, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Um diesen Prozess zu fördern, lässt sich einiges tun.

Viele Senioren unterschätzen die geistige Gesundheit und beklagen sich häufig über körperliche Beschwerden. Dabei ist es doch unser Geist, der uns zusammenhält und ein Leben erst lebenswert macht. Die Angst vor Altersdemenz ist allgegenwärtig und so mancher Senior wünscht sich einen Alterungsprozess ohne Gedächtnisverlust oder

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Stress im Alltag: Das führt Eltern in den Burnout

Wer unter Dauerstrom steht, läuft Gefahr einen Burnout zu erleiden. Doch nicht nur der Job kann Ursache dafür sein. Immer mehr Menschen brennen durch die familiäre Belastung aus. Warum das so ist und wozu das führen kann, erklären Experten.

 Burnout ist ein Phänomen, das statistisch gesehen besonders häufig Menschen in den klassischen Sozialberufen wie der Alten- oder Krankenpflege, Ärzte oder Sozialarbeiter betrifft. Allerdings nicht nur dort. Auch die Belastung durch die Familie kann zum Burnout führen.



Das kann kein Zufall sein: „Diese Berufe wie auch das Elternsein haben mit Beziehung zu tun“, sagt Stefan Baier, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut aus Offenbach. Sie tragen eine hohe Verantwortung Menschen gegenüber, stehen häufig unter Dauerstress und Leistungsdruck und erleben menschliche Extremsituationen. Ein technischer Auftrag kann notfalls auch einen Tag später erledigt werden. Für Menschen Verantwortung zu übernehmen, die abhängig und bedürftig seien, lasse sich hingegen oft nicht aufschieben, sagt Baier.

Dass das Elternsein zur Bürde wird, erleben laut Experten in Folge dessen immer mehr Männer und Frauen. Rund zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen, schätzt Matthias Burisch, Diplom-Psychologe und Leiter des Burnout Instituts Norddeutschland. Neben körperlichen Symptomen wie starker Erschöpfung oder nachlassender Konzentrationsfähigkeit spielen bei manchem Herz und Magen plötzlich verrückt.

Quelle: rp-online.de

Schlaf-Forschung: Socken im Bett haben nur Vorteile – auch beim Sex


Kalte Füße im Bett sind nicht nur unangenehm, sie verhindern auch gesunden Schlaf. Doch wie schafft man Abhilfe? Mehrere Studien sagen übereinstimmend: An Socken führt kein Weg vorbei. Außerdem machen sie unser Liebesleben erfüllter.

Die Erfolgsgeschichte der Socken im Bett führt in ungeahnte Dimensionen: zu unserem Sexualleben. Eine Studie der Universität Groningen zeigte vor einigen Jahren, dass Paare, die beim Liebesspiel Socken trugen, sicherer einen Orgasmus (zu 80 Prozent) bekamen als liebende Barfußindianer (nur zu 50 Prozent). Bei warmen Füßen weiteten sich auch alle anderen Blutgefäße und optimierte sich die Durchblutung im Unterleib. Socken, so folgerten die Forscher, hätten jedoch auch eine emotionale Komponente: Frauen empfänden mit ihnen das Gefühl von Geborgenheit, sie bekämen keine „kalten Füße“ davor, sich fallen zu lassen, „und konnten das Unterbewusstsein zugunsten des Höhepunkts die Kontrolle über den Körper übernehmen lassen“.

Ebenso heilsam ist es zu wissen, dass Menschen, die an den Füßen frieren, schneller Erkältungen bekommen. Wenn sich das Blut zurückzieht, dann betrifft das auch die Schleimhäute in der Nase, sie werden schlechter durchblutet, werden rissig und geben ideale Eintrittspforten für Viren ab. Deshalb sollten Schlafzimmer zwar kühl (zwischen 16 und 19 Grad Celsius), aber nicht kalt und vor eisiger Außenluft geschützt sein – die verträgt die Nase nämlich auch nicht.

Quelle:rp.online



Passagiere sitzen 16 Stunden in defektem Flugzeug fest. Und an Bord wird es kälter und kälter

Für rund 250 Menschen sollte es eigentlich ein normaler Flug von Newark im US-Bundesstaat New Jersey nach Hongkong werden, doch er endete in einer stundenlangen Tortur in eisiger Kälte, wie unter anderem der kanadische Fernsehsender CBC berichtet.

Wegen eines medizinischen Notfalls musste die Maschine vom Typ Boeing 777 am Samstagabend (Ortszeit) in der Stadt Goose Bay im Nordosten Kanadas zwischenlanden, 1700 Kilometer von Newark entfernt. Ein Passagier wurde dort von Rettungskräften in Empfang genommen und ins Krankenhaus gebracht.

Fluggäste hingen 16 Stunden fest

Für die übrigen Passagiere begann ein stundenlanger Aufenthalt. Ein technisches Problem habe den Weiterflug der Maschine verhindert, teilte die Fluggesellschaft United Airlines dem TV-Sender mit. Womöglich war eine Tür bei den eisigen Temperaturen festgefroren. Für die Fluggäste hieß dies: warten, warten, warten. 16 Stunden lang. 16 Stunden, in denen die Temperatur in dem Flieger immer weiter sank, schließlich lag die Außentemperatur in der Nacht bei bis zu minus 30

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Masern auf dem Vormarsch: WHO warnt: Impfgegner sind ein größes Risiko

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm. Die Zahl der Masernfälle habe in den vergangenen Jahren weltweit um 30 Prozent zugenommen. Ein Grund dafür sei die wachsende Zahl der Impfgegner in Industrienationen und in Ländern der arabischen Welt, so die WHO. Daher hat die Organisation die Impfgegner zu einem der zehn größten Gesundheitsrisiken der Welt erklärt. Damit stehen die Verweigerer nun wie Ebola, Luftverschmutzung oder Antibiotikaresistenz auf der Liste. Durch Impfen könnten jährlich zwischen zwei und drei Millionen Menschen weniger an Krankheiten sterben, so die WHO. Weitere 1,5 Millionen Menschen könnten gerettet werden, wenn sie überhaupt Zugang zu Impfstoffen hätten.

In Deutschland gab es 2017 rund 1000 Masernfälle. Ein Mensch starb, rund 40 Prozent der Erkrankten mussten stationär behandelt werden. Eigentlich lautete das Ziel in Deutschland, die Masern bis 2020 komplett auszurotten. Dieses Ziel wird deutlich verfehlt.

Impfgegner und das Masern-Gerücht

Um Masernausbrüche zu verhindern, müssten rund 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. In Deutschland wird diese Quote in einigen Regionen und bei einigen Altersgruppen nicht erreicht. Unter Impfgegner hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es sich bei Masern nur um eine unproblematische Kinderkrankheit handelt. Dabei sind Masern sehr virulent, die Übertragbarkeit zwischen Menschen ist leicht. Außerdem kann es zu schweren Komplikationen wie die Masernenzephalithis oder die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) kommen.

Impfgegner fürchten Impfschäden. Dieses Gerücht wurde durch eine scharf kritisierte, fehlerhafte Studie untermauert, die einen Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen hergestellt hatte. Dem Arzt, der diese falsche Behauptung in die Welt schickte, wurde inzwischen die Arbeitserlaubnis entzogen.

Stammzellenforschung: Diabetes-Durchbruch: Warum sich 420 Millionen Zuckerkranke freuen dürfen

Nierenversagen, Erblindung, Herzinfarkt, Schlaganfall. Die Liste der Folgeerkrankungen von Diabetes ließe sich problemlos verlängern. Auf 825 Milliarden US-Dollar schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO die Gesundheitskosten, die jedes Jahr im Zusammenhang mit der Volkskrankheit verursacht werden. Auch deshalb forschen Wissenschaftler weltweit seit vielen Jahren fieberhaft an Technologien, die neue Ansätzen für Therapien ermöglichen. Einem Team des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IMBA) in Wien ist laut einem aktuellen Bericht im Fachmagazin „Nature“ nun etwas Bahnbrechendes gelungen.

Bessere Behandlungen für Krebs und Diabetes

Die Wissenschaftler schafften es zum ersten Mal, menschliche Blutgefäße aus Stammzellen im Labor zu entwickeln. Warum ist das wichtig? Blutgefäßerkrankungen wie Diabetes können damit ab sofort direkt an menschlichem Gewebe untersucht werden, heißt es in dem Bericht der Wissenschaftler. Wie sich Blutgefäße verändern und damit teils schwere Folgeerkrankungen verursachen, wurde bisher nur an Tieren erforscht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich Experten zufolge aber nicht immer auf den Menschen übertragen.

„Mit der Entwicklung dieser Blutgefäß-Organoide haben wir ein wichtiges Modellsystem für die Biomedizin geschaffen“, sagt Josef Penninger, Gründungsdirektor des IMBA und Letztautor der Studie. Es sei nun möglich, die Ursachen eines breiten Spektrums von Gefäßkrankheiten wie Diabetes und Schlaganfall bis hin zu Krebs noch gezielter zu erforschen und hoffentlich neue Behandlungen zu entwickeln, so Penninger.

Bahnbrechende Technologie, die Leben retten kann

Kapillaren, die kleinsten und feinsten Blutgefäße im Körper, haben einen Durchmesser von wenigen Mikrometern. Ihre Aufgabe ist lebenswichtig. Sie versorgen jede einzelne Zelle des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen. Im Fall von Diabetes ist die Membran um die Kapillare massiv vergrößert, was die Sauerstoffzufuhr im Gewebe stark einschränkt. Im Labor kann genau dieser Prozess nun „nachgespielt“ werden. Eine bahnbrechende Technologie, die vielen Diabetes-Patienten das Leben erleichtern oder gar retten kann.

Schlafstörungen? Hier paar Tipps für eine erholsamere Nacht

Schlafstörungen sind auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen in Deutschland, die schlecht ein- oder durchschlafen können, nimmt zu. Das zeigen Zahlen der DAK-Gesundheit. Seit 2010 sei die Zahl der Berufstätigen mit Schlafstörungen um 66 Prozent angestiegen. Unter besonders schweren Schlafstörungen leidet demnach jeder zehnte Arbeitnehmer – ein Anstieg von 60 Prozent seit 2010.

Schlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben – von Umgebungslärm in der Nacht über Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie bis hin zu einem generell falschen Umgang mit Schlaf.

Essen und Trinken können den Schlaf ebenso beeinflussen. Möglicherweise hilft es auch, die Lebensgewohnheiten ein klein wenig umzustellen oder das Schlafzimmer mal umzuräumen – schließlich soll die Nacht erholsam sein und nicht ein Anlass, sich zu ärgern.

Kaffee und Cola sowie schwarzer oder grüner Tee machen wach. Denn Koffein und Teein stimulieren Herz und Kreislauf. Bei empfindlichen Menschen sogar bis zu 14 Stunden lang. Möglicherweise gehören Sie zu diesen Menschen. Probieren Sie, auf diese Getränke ab mittags zu verzichten.

Wein und Bier stören den Traumschlaf

Alkohol wird von manchen als Einschlafhilfe geschätzt. Denn zwei Gläser Bier oder Wein entspannen und machen müde. Doch Vorsicht: Erstens kann Alkohol süchtig machen, wenn er zum regelmäßigen Begleiter wird. Zweitens verkürzt er bestimmte Schlafphasen, die sogenannten REM-Phasen. Das ist die Zeit der bunten Traumbilder. Weil Alkohol diese Phase stört, wachen die Betroffenen eher in der Nacht auf, besonders in der zweiten Hälfte der Nacht. Dann können viele nicht mehr einschlafen.

Zigaretten fördern den Schlaf ebenfalls nicht. Denn Nikotin wirkt wie ein Aufputschmittel fürs Gehirn. Deshalb stört es den Schlaf. Wollen Sie die stimulierende Wirkung des Nikotins vermeiden, sollten Sie drei, vier Stunden vor dem Zubettgehen mit dem Rauchen aufhören. Zudem verursacht Tabak Lungenschäden. Wer nicht gut atmen kann, kann auch nicht gut schlafen.

Nachts naschen gar nicht gut

Ein voller Magen lässt Sie nicht nur schlecht träumen, sondern auch schlecht schlafen. Am besten, Sie essen drei Stunden vor dem Zubettgehen keine größeren Mengen mehr. Dasselbe gilt auch für das Trinken. Sonst sind Ihr Magen und Ihr Darm schwer beschäftigt, das lässt den Schlaf unruhiger und oberflächlicher werden. Haben Sie schon geschlafen und sind mitten in der Nacht aufgewacht, sollten Sie erst recht nichts essen. Denn der Körper gewöhnt sich an die Naschereien, bald weckt er Sie regelmäßig und treibt Sie immer wieder zum Kühlschrank.

Sport und Bewegung sind gesund. Aber nicht direkt vor dem Schlafengehen. Denn starke Anstrengung aktiviert das sogenannte sympathische Nervensystem. Dieses Geflecht steuert im gesamten Körper diejenigen Regelkreise, die den Organismus in Leistungsbereitschaft versetzen: Es regt den Stoffwechsel an und beschleunigt den Puls. Bis das Nervensystem wieder heruntergefahren ist, vergehen einige Stunden. Auspowern sollten Sie sich tagsüber: Das verlängert die Tiefschlafanteile und verbessert den Schlaf.

Relaxen Sie vor dem Einschlafen

Besser ist, Sie lassen den Tag langsam ausklingen. Gönnen Sie sich zwei Stunden vor dem Zubettgehen Ruhe, sowohl körperlich als auch geistig. Falls Sie Sorgen haben oder Sie schwere Gedanken umtreiben: Vielleicht hilft es Ihnen, die Nöte in ein Tagebuch zu schreiben. Das unterstützt dabei, die belastenden Probleme zu verarbeiten und für die Nacht zu verbannen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb helfen Schlafrituale. Damit können Sie Ihren Körper auf den Schlummer einstimmen. Im Prinzip ist es egal, welches Ritual Sie wählen, Hauptsache, Sie befolgen es regelmäßig vor dem Einschlafen. Manche hören Musik, andere machen immer den gleichen Spaziergang. Oder Sie putzen die Zähne, schließen die Wohnungstür ab, löschen das Licht – immer in derselben Reihenfolge. Das Ritual sollte nicht länger als 30 Minuten dauern.

Schauen Sie nicht auf den Wecker!

Falls Sie nachts aufwachen, sollten Sie nicht auf den Wecker schauen. Denn der Blick auf die Uhr löst meist gedankliche und körperliche Reaktionen aus, die den Schlaf behindern. Drehen Sie Ihren Wecker einfach so, dass Sie ihn nachts nicht sehen können. Schalten Sie auch keine helle Lampe ein: Licht aktiviert unsere innere Uhr und macht wach. Dann kommen Sie ganz aus dem Schlafrhythmus heraus. Wenn Sie Licht brauchen, nutzen Sie eine schummrige Beleuchtung.

In Ihrem Schlafzimmer sollten Sie sich richtig wohl fühlen. Achten Sie auf die richtige Temperatur: 16 bis 18 Grad Celsius gelten als optimal. Nachts sollte es in dem Zimmer richtig dunkel sein. Falls Ihnen eine Straßenlaterne hineinscheint: Besorgen Sie sich Licht schluckende Gardinen. Räumen Sie, soweit möglich, Lärmquellen aus dem Weg. Idealerweise sollte das Zimmer nur für die Nacht da sein und nicht als Arbeitszimmer oder Abstellkammer dienen.

Schlaf und Sex sind schlaffördernd

Wenn möglich, benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen – und beim Sex, wenn Sie wollen. Schauen Sie nicht fern, essen, lesen, grübeln, streiten und telefonieren Sie nicht im Bett! Sonst verbinden Sie die Schlafstätte unbewusst mit aktiven Tätigkeiten – das kann den Schlaf stören. Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.

Können Sie nicht einschlafen, bleiben Sie nicht wach im Bett liegen und wälzen sich genervt hin und her. Stehen Sie lieber auf und gehen in einen anderen Raum. Tun Sie etwas Langweiliges, zum Beispiel ruhige Musik hören. Legen Sie sich erst wieder hin, wenn Sie sich richtig schläfrig fühlen. Wenn Sie dann immer noch nicht einschlafen können, wiederholen Sie das Ganze. Stehen Sie morgens aber trotzdem immer zur gleichen Zeit auf, möglichst auch am Wochenende und im Urlaub.

Nickerchen am Tag verhindern den Schlaf in der Nacht. Sie sind dann abends nicht müde genug, um gut ein- und durchschlafen zu können. Besonders tückisch ist ein Schläfchen vor dem Fernseher oder mit dem abendlichen Buch in der Hand: Das bringt Ihren Schlafrhythmus ziemlich durcheinander.

Quelle:stern.de

Gesunde Ernährung:Wie Wissenschaftler die Welt retten wollen

37 Ernährungs- und Wirtschaftsexperten aus 16 Ländernfanden  und beschäftigten sich drei Jahre lang mit einer der spannendsten Fragen unserer Zeit. „Kann die gesamte Menschheit gesund ernährt werden, ohne dabei die Umwelt weiter zu zerstören?“

Ernährung muss sich drastisch ändern

Um es vorweg zu nehmen: Das Forscherteam glaubt daran, dass die im Jahr 2050 auf der Erde lebenden Menschen – man rechnet mit ca. zehn Milliarden – gesund ernährt werden können. Und zwar ohne dabei das ökologische System aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die Menschheit müsse sich dafür aber massiv anstrengen, vor allem, wenn es um das Essen geht, stellen die Wissenschaftler im Fachblatt The Lancet fest. Dort veröffentlichten sie jetzt die Ergebnisse ihres Projekts.

„Die Ernährung der Weltbevölkerung muss sich drastisch ändern“, sagt Walter Willet von der Harvard University, einer der beiden Vorsitzenden der Kommission. Er kritisiert vor allem, dass die durchaus positive Entwicklung immer wieder durch den übertriebenen Konsum von Kalorien, Zucker und anderen ungesunden Lebensmitteln aufgehalten wird.

43 Gramm Fleisch pro Tag

Die Wissenschaftler brechen ihre Forderungen auf zwei Kernpunkte herunter. Sie fordern zum einen, den Konsum einiger Lebensmittel wie Rindfleisch und Zucker zu halbieren. Gesunde Produkte wie Obst und Gemüse sollte dagegen doppelt so viel verzehrt werden, wie bisher. Ein täglicher Speiseplan könnte ihrer Meinung nach wie folgt aussehen:

  • je 7 Gramm Schweine- und Rind- oder Lammfleisch
  • 29 Gramm Geflügel
  • 28 Gramm Fisch
  • 13 Gramm Eier
  • 30 Gramm Zucker (zusätzlich)
  • 550 Gram Obst und Gemüse
  • 230 Gramm Vollkornprodukte (z.B. Reis)
  • 125 Gramm Linsen, Nüsse und Erbsen
  • 250 Gramm Milchprodukte
  • 50 Gramm Öle und Fette

Wissenschaftler fordern: „Friss die Hälfte“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ähnlichen Mengen, wobei die Zahlen – insbesondere beim Fleisch – letztlich nur zeigen sollen, dass ein Schinkenbrötchen zum Frühstück, drei Schweinemedaillons in der Mittagspause und ein Salamibrot am Abend des Guten zu viel sind. Aktuell verdrückt jeder Deutsche pro Woche mehr als ein Kilogramm Fleisch – das ist doppelt so viel wie die Forscher empfehlen. Doch wie sollen die Menschen bekehrt werden? Das Team um Walter Willet hat fünf Strategien entwickelt.

Fünf Strategien, um die Welt zu verbessern

  1. Die Werbung für ungesunde Lebensmittel muss drastisch eingeschränkt und die Lebensmittelpreise an die entstehenden Umweltkosten angepasst werden.
  2. Die Menge der Lebensmittel, die bei der Produktion verlorengehen oder weggeschmissen werden, muss halbiert werden.
  3. Die Ernteerträge müssen erhöht werden zum Beispiel mit trockenresistenten Pflanzen.
  4. Die fortschreitende Umwandlung der Natur in Ackerland muss gestoppt werden.
  5. Kleine und mittelständische Betriebe müssen von der Politik mehr unterstützt werden.

Schünemann: „Menschheit lässt sich nicht umerziehen“

Die formulierten Ansätze sind größtenteils nicht neu. „Das Team hat die vielen Aspekte des Themas aber gut gebündelt und einfach dargestellt“, lobt Franziska Schünemann vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Sie bezweifelt allerdings, dass die Menschheit sich zu einer anderen Ernährungsweise umerziehen lässt. „Ernährung ist eine sehr, sehr emotionale Sache“, sagt die Wissenschaftlerin.

Quelle:stern.de