Diese Lebensmittel machen Sie fit und sind gesund

Gesunde Ernährung muss weder kompliziert noch besonders exotisch sein.  Ob wertvolle Pflanzenöle, Beeren, grüne Gemüse oder Fisch – von manchen  Nahrungsmitteln dürfen Sie essen so viel Sie wollen.  Wir haben Lebensmittel zusammengetragen, die als besonders nährstofreich gelten.

Ein Beispiel ist der Rosenkohl. Das grüne Gemüse schützt die Zellen vor Schäden, die durch krebserregende Stoffe verursacht werden. Schädliche Stoffe im Essen entstehen beispielsweise, wenn Fleisch oder Wurst zu dunkel gebraten werden. Diese so genannten „heterozyklischen Amine“ werden von körpereigenen Enzymen aktiviert, sodass sie die Zellen schädigen und Krebs auslösen können. Genau vor diesem Prozess schützt Rosenkohl.

Farbige Gemüse- und Obstsorten wie Spinat, Kürbis, Waldheidelbeeren, Kulturheidelbeeren (auch Blaubeeren genannt), oder Tomaten gelten zu Recht als gesunde Nährstoffpakete, die manch Ernährungssünde ausgleichen können. Neben Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt, enthalten sie sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Das sind Substanzen, die den Körper vor schädlichen Einflüssen schützen. Sie halten nicht nur lästige Erkältungen fern, sondern beugen auch ernsthaften Erkrankungen wie Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden vor.

Leckere Vitamindrinks, fruchtige Desserts oder Pasta mit Gemüsesaucen schmecken auch sehr gut und sind gesund.

So können Sie bis ins Alter geistig fit bleiben

Jeden Tag bilden sich im Gehirn neue Nervenzellen – vermutlich bis ins hohe Alter hinein. Sie helfen dabei, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Um diesen Prozess zu fördern, lässt sich einiges tun.

Viele Senioren unterschätzen die geistige Gesundheit und beklagen sich häufig über körperliche Beschwerden. Dabei ist es doch unser Geist, der uns zusammenhält und ein Leben erst lebenswert macht. Die Angst vor Altersdemenz ist allgegenwärtig und so mancher Senior wünscht sich einen Alterungsprozess ohne Gedächtnisverlust oder

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Stress im Alltag: Das führt Eltern in den Burnout

Wer unter Dauerstrom steht, läuft Gefahr einen Burnout zu erleiden. Doch nicht nur der Job kann Ursache dafür sein. Immer mehr Menschen brennen durch die familiäre Belastung aus. Warum das so ist und wozu das führen kann, erklären Experten.

 Burnout ist ein Phänomen, das statistisch gesehen besonders häufig Menschen in den klassischen Sozialberufen wie der Alten- oder Krankenpflege, Ärzte oder Sozialarbeiter betrifft. Allerdings nicht nur dort. Auch die Belastung durch die Familie kann zum Burnout führen.



Das kann kein Zufall sein: „Diese Berufe wie auch das Elternsein haben mit Beziehung zu tun“, sagt Stefan Baier, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut aus Offenbach. Sie tragen eine hohe Verantwortung Menschen gegenüber, stehen häufig unter Dauerstress und Leistungsdruck und erleben menschliche Extremsituationen. Ein technischer Auftrag kann notfalls auch einen Tag später erledigt werden. Für Menschen Verantwortung zu übernehmen, die abhängig und bedürftig seien, lasse sich hingegen oft nicht aufschieben, sagt Baier.

Dass das Elternsein zur Bürde wird, erleben laut Experten in Folge dessen immer mehr Männer und Frauen. Rund zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen, schätzt Matthias Burisch, Diplom-Psychologe und Leiter des Burnout Instituts Norddeutschland. Neben körperlichen Symptomen wie starker Erschöpfung oder nachlassender Konzentrationsfähigkeit spielen bei manchem Herz und Magen plötzlich verrückt.

Quelle: rp-online.de

Schlaf-Forschung: Socken im Bett haben Vorteile – auch beim Sex


Kalte Füße im Bett sind nicht nur unangenehm, sie verhindern auch gesunden Schlaf. Doch wie schafft man Abhilfe? Mehrere Studien sagen übereinstimmend: An Socken führt kein Weg vorbei. Außerdem machen sie unser Liebesleben erfüllter.

Die Erfolgsgeschichte der Socken im Bett führt in ungeahnte Dimensionen: zu unserem Sexualleben. Eine Studie der Universität Groningen zeigte vor einigen Jahren, dass Paare, die beim Liebesspiel Socken trugen, sicherer einen Orgasmus (zu 80 Prozent) bekamen als liebende Barfußindianer (nur zu 50 Prozent). Bei warmen Füßen weiteten sich auch alle anderen Blutgefäße und optimierte sich die Durchblutung im Unterleib. Socken, so folgerten die Forscher, hätten jedoch auch eine emotionale Komponente: Frauen empfänden mit ihnen das Gefühl von Geborgenheit, sie bekämen keine „kalten Füße“ davor, sich fallen zu lassen, „und konnten das Unterbewusstsein zugunsten des Höhepunkts die Kontrolle über den Körper übernehmen lassen“.

Ebenso heilsam ist es zu wissen, dass Menschen, die an den Füßen frieren, schneller Erkältungen bekommen. Wenn sich das Blut zurückzieht, dann betrifft das auch die Schleimhäute in der Nase, sie werden schlechter durchblutet, werden rissig und geben ideale Eintrittspforten für Viren ab. Deshalb sollten Schlafzimmer zwar kühl (zwischen 16 und 19 Grad Celsius), aber nicht kalt und vor eisiger Außenluft geschützt sein – die verträgt die Nase nämlich auch nicht.

Quelle:rp.online

Masern auf dem Vormarsch: WHO warnt: Impfgegner sind ein größes Risiko

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm. Die Zahl der Masernfälle habe in den vergangenen Jahren weltweit um 30 Prozent zugenommen. Ein Grund dafür sei die wachsende Zahl der Impfgegner in Industrienationen und in Ländern der arabischen Welt, so die WHO. Daher hat die Organisation die Impfgegner zu einem der zehn größten Gesundheitsrisiken der Welt erklärt. Damit stehen die Verweigerer nun wie Ebola, Luftverschmutzung oder Antibiotikaresistenz auf der Liste. Durch Impfen könnten jährlich zwischen zwei und drei Millionen Menschen weniger an Krankheiten sterben, so die WHO. Weitere 1,5 Millionen Menschen könnten gerettet werden, wenn sie überhaupt Zugang zu Impfstoffen hätten.

In Deutschland gab es 2017 rund 1000 Masernfälle. Ein Mensch starb, rund 40 Prozent der Erkrankten mussten stationär behandelt werden. Eigentlich lautete das Ziel in Deutschland, die Masern bis 2020 komplett auszurotten. Dieses Ziel wird deutlich verfehlt.

Impfgegner und das Masern-Gerücht

Um Masernausbrüche zu verhindern, müssten rund 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. In Deutschland wird diese Quote in einigen Regionen und bei einigen Altersgruppen nicht erreicht. Unter Impfgegner hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es sich bei Masern nur um eine unproblematische Kinderkrankheit handelt. Dabei sind Masern sehr virulent, die Übertragbarkeit zwischen Menschen ist leicht. Außerdem kann es zu schweren Komplikationen wie die Masernenzephalithis oder die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) kommen.

Impfgegner fürchten Impfschäden. Dieses Gerücht wurde durch eine scharf kritisierte, fehlerhafte Studie untermauert, die einen Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen hergestellt hatte. Dem Arzt, der diese falsche Behauptung in die Welt schickte, wurde inzwischen die Arbeitserlaubnis entzogen.

Stammzellenforschung: Diabetes-Durchbruch: Warum sich 420 Millionen Zuckerkranke freuen dürfen

Nierenversagen, Erblindung, Herzinfarkt, Schlaganfall. Die Liste der Folgeerkrankungen von Diabetes ließe sich problemlos verlängern. Auf 825 Milliarden US-Dollar schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO die Gesundheitskosten, die jedes Jahr im Zusammenhang mit der Volkskrankheit verursacht werden. Auch deshalb forschen Wissenschaftler weltweit seit vielen Jahren fieberhaft an Technologien, die neue Ansätzen für Therapien ermöglichen. Einem Team des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IMBA) in Wien ist laut einem aktuellen Bericht im Fachmagazin „Nature“ nun etwas Bahnbrechendes gelungen.

Bessere Behandlungen für Krebs und Diabetes

Die Wissenschaftler schafften es zum ersten Mal, menschliche Blutgefäße aus Stammzellen im Labor zu entwickeln. Warum ist das wichtig? Blutgefäßerkrankungen wie Diabetes können damit ab sofort direkt an menschlichem Gewebe untersucht werden, heißt es in dem Bericht der Wissenschaftler. Wie sich Blutgefäße verändern und damit teils schwere Folgeerkrankungen verursachen, wurde bisher nur an Tieren erforscht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich Experten zufolge aber nicht immer auf den Menschen übertragen.

„Mit der Entwicklung dieser Blutgefäß-Organoide haben wir ein wichtiges Modellsystem für die Biomedizin geschaffen“, sagt Josef Penninger, Gründungsdirektor des IMBA und Letztautor der Studie. Es sei nun möglich, die Ursachen eines breiten Spektrums von Gefäßkrankheiten wie Diabetes und Schlaganfall bis hin zu Krebs noch gezielter zu erforschen und hoffentlich neue Behandlungen zu entwickeln, so Penninger.

Bahnbrechende Technologie, die Leben retten kann

Kapillaren, die kleinsten und feinsten Blutgefäße im Körper, haben einen Durchmesser von wenigen Mikrometern. Ihre Aufgabe ist lebenswichtig. Sie versorgen jede einzelne Zelle des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen. Im Fall von Diabetes ist die Membran um die Kapillare massiv vergrößert, was die Sauerstoffzufuhr im Gewebe stark einschränkt. Im Labor kann genau dieser Prozess nun „nachgespielt“ werden. Eine bahnbrechende Technologie, die vielen Diabetes-Patienten das Leben erleichtern oder gar retten kann.

Schlafstörungen? Hier paar Tipps für eine erholsamere Nacht

Schlafstörungen sind auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen in Deutschland, die schlecht ein- oder durchschlafen können, nimmt zu. Das zeigen Zahlen der DAK-Gesundheit. Seit 2010 sei die Zahl der Berufstätigen mit Schlafstörungen um 66 Prozent angestiegen. Unter besonders schweren Schlafstörungen leidet demnach jeder zehnte Arbeitnehmer – ein Anstieg von 60 Prozent seit 2010.

Schlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben – von Umgebungslärm in der Nacht über Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie bis hin zu einem generell falschen Umgang mit Schlaf.

Essen und Trinken können den Schlaf ebenso beeinflussen. Möglicherweise hilft es auch, die Lebensgewohnheiten ein klein wenig umzustellen oder das Schlafzimmer mal umzuräumen – schließlich soll die Nacht erholsam sein und nicht ein Anlass, sich zu ärgern.

Kaffee und Cola sowie schwarzer oder grüner Tee machen wach. Denn Koffein und Teein stimulieren Herz und Kreislauf. Bei empfindlichen Menschen sogar bis zu 14 Stunden lang. Möglicherweise gehören Sie zu diesen Menschen. Probieren Sie, auf diese Getränke ab mittags zu verzichten.

Wein und Bier stören den Traumschlaf

Alkohol wird von manchen als Einschlafhilfe geschätzt. Denn zwei Gläser Bier oder Wein entspannen und machen müde. Doch Vorsicht: Erstens kann Alkohol süchtig machen, wenn er zum regelmäßigen Begleiter wird. Zweitens verkürzt er bestimmte Schlafphasen, die sogenannten REM-Phasen. Das ist die Zeit der bunten Traumbilder. Weil Alkohol diese Phase stört, wachen die Betroffenen eher in der Nacht auf, besonders in der zweiten Hälfte der Nacht. Dann können viele nicht mehr einschlafen.

Zigaretten fördern den Schlaf ebenfalls nicht. Denn Nikotin wirkt wie ein Aufputschmittel fürs Gehirn. Deshalb stört es den Schlaf. Wollen Sie die stimulierende Wirkung des Nikotins vermeiden, sollten Sie drei, vier Stunden vor dem Zubettgehen mit dem Rauchen aufhören. Zudem verursacht Tabak Lungenschäden. Wer nicht gut atmen kann, kann auch nicht gut schlafen.

Nachts naschen gar nicht gut

Ein voller Magen lässt Sie nicht nur schlecht träumen, sondern auch schlecht schlafen. Am besten, Sie essen drei Stunden vor dem Zubettgehen keine größeren Mengen mehr. Dasselbe gilt auch für das Trinken. Sonst sind Ihr Magen und Ihr Darm schwer beschäftigt, das lässt den Schlaf unruhiger und oberflächlicher werden. Haben Sie schon geschlafen und sind mitten in der Nacht aufgewacht, sollten Sie erst recht nichts essen. Denn der Körper gewöhnt sich an die Naschereien, bald weckt er Sie regelmäßig und treibt Sie immer wieder zum Kühlschrank.

Sport und Bewegung sind gesund. Aber nicht direkt vor dem Schlafengehen. Denn starke Anstrengung aktiviert das sogenannte sympathische Nervensystem. Dieses Geflecht steuert im gesamten Körper diejenigen Regelkreise, die den Organismus in Leistungsbereitschaft versetzen: Es regt den Stoffwechsel an und beschleunigt den Puls. Bis das Nervensystem wieder heruntergefahren ist, vergehen einige Stunden. Auspowern sollten Sie sich tagsüber: Das verlängert die Tiefschlafanteile und verbessert den Schlaf.

Relaxen Sie vor dem Einschlafen

Besser ist, Sie lassen den Tag langsam ausklingen. Gönnen Sie sich zwei Stunden vor dem Zubettgehen Ruhe, sowohl körperlich als auch geistig. Falls Sie Sorgen haben oder Sie schwere Gedanken umtreiben: Vielleicht hilft es Ihnen, die Nöte in ein Tagebuch zu schreiben. Das unterstützt dabei, die belastenden Probleme zu verarbeiten und für die Nacht zu verbannen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb helfen Schlafrituale. Damit können Sie Ihren Körper auf den Schlummer einstimmen. Im Prinzip ist es egal, welches Ritual Sie wählen, Hauptsache, Sie befolgen es regelmäßig vor dem Einschlafen. Manche hören Musik, andere machen immer den gleichen Spaziergang. Oder Sie putzen die Zähne, schließen die Wohnungstür ab, löschen das Licht – immer in derselben Reihenfolge. Das Ritual sollte nicht länger als 30 Minuten dauern.

Schauen Sie nicht auf den Wecker!

Falls Sie nachts aufwachen, sollten Sie nicht auf den Wecker schauen. Denn der Blick auf die Uhr löst meist gedankliche und körperliche Reaktionen aus, die den Schlaf behindern. Drehen Sie Ihren Wecker einfach so, dass Sie ihn nachts nicht sehen können. Schalten Sie auch keine helle Lampe ein: Licht aktiviert unsere innere Uhr und macht wach. Dann kommen Sie ganz aus dem Schlafrhythmus heraus. Wenn Sie Licht brauchen, nutzen Sie eine schummrige Beleuchtung.

In Ihrem Schlafzimmer sollten Sie sich richtig wohl fühlen. Achten Sie auf die richtige Temperatur: 16 bis 18 Grad Celsius gelten als optimal. Nachts sollte es in dem Zimmer richtig dunkel sein. Falls Ihnen eine Straßenlaterne hineinscheint: Besorgen Sie sich Licht schluckende Gardinen. Räumen Sie, soweit möglich, Lärmquellen aus dem Weg. Idealerweise sollte das Zimmer nur für die Nacht da sein und nicht als Arbeitszimmer oder Abstellkammer dienen.

Schlaf und Sex sind schlaffördernd

Wenn möglich, benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen – und beim Sex, wenn Sie wollen. Schauen Sie nicht fern, essen, lesen, grübeln, streiten und telefonieren Sie nicht im Bett! Sonst verbinden Sie die Schlafstätte unbewusst mit aktiven Tätigkeiten – das kann den Schlaf stören. Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.

Können Sie nicht einschlafen, bleiben Sie nicht wach im Bett liegen und wälzen sich genervt hin und her. Stehen Sie lieber auf und gehen in einen anderen Raum. Tun Sie etwas Langweiliges, zum Beispiel ruhige Musik hören. Legen Sie sich erst wieder hin, wenn Sie sich richtig schläfrig fühlen. Wenn Sie dann immer noch nicht einschlafen können, wiederholen Sie das Ganze. Stehen Sie morgens aber trotzdem immer zur gleichen Zeit auf, möglichst auch am Wochenende und im Urlaub.

Nickerchen am Tag verhindern den Schlaf in der Nacht. Sie sind dann abends nicht müde genug, um gut ein- und durchschlafen zu können. Besonders tückisch ist ein Schläfchen vor dem Fernseher oder mit dem abendlichen Buch in der Hand: Das bringt Ihren Schlafrhythmus ziemlich durcheinander.

Quelle:stern.de

Gesunde Ernährung:Wie Wissenschaftler die Welt retten wollen

37 Ernährungs- und Wirtschaftsexperten aus 16 Ländernfanden  und beschäftigten sich drei Jahre lang mit einer der spannendsten Fragen unserer Zeit. „Kann die gesamte Menschheit gesund ernährt werden, ohne dabei die Umwelt weiter zu zerstören?“

Ernährung muss sich drastisch ändern

Um es vorweg zu nehmen: Das Forscherteam glaubt daran, dass die im Jahr 2050 auf der Erde lebenden Menschen – man rechnet mit ca. zehn Milliarden – gesund ernährt werden können. Und zwar ohne dabei das ökologische System aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die Menschheit müsse sich dafür aber massiv anstrengen, vor allem, wenn es um das Essen geht, stellen die Wissenschaftler im Fachblatt „The Lancet“ fest. Dort veröffentlichten sie jetzt die Ergebnisse ihres Projekts.

„Die Ernährung der Weltbevölkerung muss sich drastisch ändern“, sagt Walter Willet von der Harvard University, einer der beiden Vorsitzenden der Kommission. Er kritisiert vor allem, dass die durchaus positive Entwicklung immer wieder durch den übertriebenen Konsum von Kalorien, Zucker und anderen ungesunden Lebensmitteln aufgehalten wird.

43 Gramm Fleisch pro Tag

Die Wissenschaftler brechen ihre Forderungen auf zwei Kernpunkte herunter. Sie fordern zum einen, den Konsum einiger Lebensmittel wie Rindfleisch und Zucker zu halbieren. Gesunde Produkte wie Obst und Gemüse sollte dagegen doppelt so viel verzehrt werden, wie bisher. Ein täglicher Speiseplan könnte ihrer Meinung nach wie folgt aussehen:

  • je 7 Gramm Schweine- und Rind- oder Lammfleisch
  • 29 Gramm Geflügel
  • 28 Gramm Fisch
  • 13 Gramm Eier
  • 30 Gramm Zucker (zusätzlich)
  • 550 Gram Obst und Gemüse
  • 230 Gramm Vollkornprodukte (z.B. Reis)
  • 125 Gramm Linsen, Nüsse und Erbsen
  • 250 Gramm Milchprodukte
  • 50 Gramm Öle und Fette

Wissenschaftler fordern: „Friss die Hälfte“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ähnlichen Mengen, wobei die Zahlen – insbesondere beim Fleisch – letztlich nur zeigen sollen, dass ein Schinkenbrötchen zum Frühstück, drei Schweinemedaillons in der Mittagspause und ein Salamibrot am Abend des Guten zu viel sind. Aktuell verdrückt jeder Deutsche pro Woche mehr als ein Kilogramm Fleisch – das ist doppelt so viel wie die Forscher empfehlen. Doch wie sollen die Menschen bekehrt werden? Das Team um Walter Willet hat fünf Strategien entwickelt.

Fünf Strategien, um die Welt zu verbessern

  1. Die Werbung für ungesunde Lebensmittel muss drastisch eingeschränkt und die Lebensmittelpreise an die entstehenden Umweltkosten angepasst werden.
  2. Die Menge der Lebensmittel, die bei der Produktion verlorengehen oder weggeschmissen werden, muss halbiert werden.
  3. Die Ernteerträge müssen erhöht werden zum Beispiel mit trockenresistenten Pflanzen.
  4. Die fortschreitende Umwandlung der Natur in Ackerland muss gestoppt werden.
  5. Kleine und mittelständische Betriebe müssen von der Politik mehr unterstützt werden.

Schünemann: „Menschheit lässt sich nicht umerziehen“

Die formulierten Ansätze sind größtenteils nicht neu. „Das Team hat die vielen Aspekte des Themas aber gut gebündelt und einfach dargestellt“, lobt Franziska Schünemann vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Sie bezweifelt allerdings, dass die Menschheit sich zu einer anderen Ernährungsweise umerziehen lässt. „Ernährung ist eine sehr, sehr emotionale Sache“, sagt die Wissenschaftlerin.

Quelle:stern.de

Gefährlicher Einsatz: Österreichs Bergretter genervt: Skifahrer sollen für ihren Leichtsinn zahlen

Österreichs Bergretter sind nach dem Dauereinsatz der letzten Tage nicht nur am Ende ihrer Kräfte. Sie sind auch genervt. Von Skifahrern, die aus Leichtsinn und Übermut gesperrte Pisten befahren und dabei nicht nur sich selbst in Lebensgefahr bringen. Stefan Hochstaffl, Präsident der Österreichischen Bergrettung, ist jetzt der Kragen geplatzt: „Niemand kann derzeit sagen, er wisse nichts von der Lawinengefahr. So blind kann man gar nicht durch die Welt laufen“, erklärte er in der „Kronen Zeitung“. Rückendeckung bekommt er aus der Politik. „Bei grob fahrlässigem Verhalten muss es erlaubt sein, über Strafen zu diskutieren“, findet der Tiroler Landesvizepräsident Anton Mattle und spricht damit aus, was nicht nur viele Bergretter denken.

Bergretter riskieren Kopf und Kragen

Mindestens sechs Menschen starben in den vergangenen Tagen in österreichischen Skigebieten, weil sie Absperrungen ignorierten und bei Lawinenwarnstufe 4 im freien Gelände den ultimativen Kick suchten. Bereits am 7. Januar verunglückte ein Wintersportler aus Bayern in Schoppernhau (Vorarlberg) bei einem Lawinenabgang. Drei Tage später

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Rom: Münzen im Trevi-Brunnen: Rom streitet sich um die sprudelnde Geldquelle

Wohin mit all den Münzen aus dem Trevi-Brunnen? Die Caritas befürchtet, dass das Geld künftig nicht mehr wie bisher üblich direkt an die Wohltätigkeitsorganisation fließt.

Die Kommune habe entschieden, dass das Verfahren ab kommenden April neu geregelt werde, schrieb Caritas Italia auf Twitter. Bürgermeisterin Virginia Raggi sei jedoch von vielen Seiten dazu aufgerufen worden, die Entscheidung zu überdenken.

Die reagierte prompt. „Niemand hat jemals daran gedacht, der Caritas diese Mittel vorzuenthalten“, sagte sie der Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano“. Sogar das Geld aus anderen Brunnen – etwa 200.000 Euro – sollen an die katholische Einrichtung gehen, die damit Arme unterstützt.

Kein Wunder, dass es mehrere Interessenten für die Münzen gibt: Aus dem Trevi-Brunnen werden jährlich nach Schätzungen zwischen 1 und 1,5 Millionen Euro gefischt.

Geld für die Renovierung von Denkmälern?

Immer wieder hatte es Spekulationen gegeben, dass die Stadt das Geld in die Renovierung von Denkmälern oder in die Schlagloch-gepflasterten Straßen stecken will. Medien hatten berichtet, dass das Verfahren, mit dem das Geld direkt an die Caritas ging, geändert werden soll.

„Wir haben die Nachricht natürlich mit gewisser Sorge aufgenommen“, sagte Benoni Ambarus, Direktor der Caritas Rom, der vatikanischen Medienplattform Vaticannews.

Vor allem Touristen werfen Münzen rücklings über die Schulter in das Wasser – das soll Glück bringen und den Besucher nach Rom zurückführen.

Was Cannabis in den Hirnen Jugendlicher anrichtet

Schon ein oder zwei Joints können das zentrale Nervensystem von Teenagern umbauen. Junge Cannabis-Konsumenten zeigten in einer neuen Studie die Symptome einer generalisierten Angststörung.

Das schlechte daran ist, dass Kiffen im Freundeskreis auch eine soziale Komponente gewonnen hat. Die Jugendlichen chillen dann zusammen, wie das heute genannt wird. Aber außer zusammenzusitzen, zu reden und zu kiffen, machen sie sonst nicht sehr viel. Auch hier kann der regelmäßige Konsum zur Abhängigkeit führen.



Ein bekannter Hamburger Facharzt für Psychiatrie sagte in ein Interview: Wenn ein Jugendlicher mit 12, 13 Jahren anfängt zu kiffen, besteht die Gefahr, dass er oder sie für die Pubertät wichtige Erfahrungen nicht macht. In dieser Zeit geht es ja zum Beispiel darum, Frustrationstoleranz zu lernen, auszuhalten, dass Dinge nicht gleich so laufen, wie man es gern hätte. In dieser Zeit lernen Jugendliche auch, Dinge schrittweise zu denken und zu planen. Wer aber Probleme lieber aussitzt und stattdessen kifft, lernt nicht, mit ihnen umzugehen. Auch die schulischen Leistungen von Jugendlichen, die schon mit 13 angefangen haben zu kiffen, fallen in der 7./8. Klasse oft ganz krass ab. Jugendliche, die Cannabis regelmäßig konsumieren, sind oft deutlich in ihrer Konzentrations- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Das zieht sich dann auch bis ins Erwachsenenalter rein.

Veganer in Großbritannien sind doppelt so oft krank wie ihre nicht-veganen Kollegen

Menschen, die sich komplett ohne Tierprodukte ernähren, nehmen in Großbritannien rund fünf Tage pro Jahr krankheitsbedingt frei. Das ist doppelt so oft wie der Durchschnitts-Brite, zeigt eine neue Studie, die unserer Redaktion vorliegt und die im Namen der Marke „Fisherman’s Friend“ erstellt wurde. Sie zeigt, dass Veganer den Gefahren der winterlichen Jahreszeit eher erliegen und nahezu doppelt so oft krankheitsbedingt freinehmen wie Nicht-Veganer.

Die Studie wurde unter 1000 Büroangestellten in Großbritannien durchgeführt. Die Gründe für die höhere Krankheitsrate sind unklar.

Nicht-vegane Angestellte fehlten seltener

Außerdem gaben zwei Drittel der Befragten an, dass sie mehr Tage als in den Vorjahren wegen kleinerer Krankheitsbeschwerden ausfielen. Bei den nicht-veganen Angestellten gaben indes nur 50 Prozent an, dass sie häufiger als in den Vorjahren krankheitsbedingt fehlten. Ein Drittel der Nicht-Veganer benötigte gar weniger Krankheitstage als in den Vorjahren.

Ebenfalls ergab die Studie, dass Millenials, also Menschen die zwischen 1981 und 2000 geboren wurden, sich dreimal häufiger krank melden, als ihre Kollegen, die 55 Jahre oder älter sind.

Diagnose auf einem Blick: Was das Gesicht über Krankheiten verrät

„Du siehst heute irgendwie krank aus“ – man könnte über diese Bemerkung von Freunden und Bekannten verärgert sein, suggeriert sie doch, dass man nicht besonders vorteilhaft aussieht. Oder sie ernst nehmen. Denn schwedische Wissenschaftler haben in einer neuen Studie herausgefunden,  dass wir zuverlässig in der Lage sind, zu erkennen, ob eine andere Person krank ist oder nicht.

Während sich andere Spezies vor allem auf ihren Geruchssinn verlassen – Hunde können etwa Krebserkrankungen mit ihrer feinen Nase diagnostizieren -, genügt bei uns ein aufmerksamer Blick ins Gesicht. „Wir können subtile Hinweise in der Haut, den Augen und dem Mund deuten“, sagt John Axelsson vom Karolinska Institute, einer der Co-Autoren der Studie, die in den „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht wurde.

Menschen erkennen Kranke zuverlässig

Für ihr Experiment spritzte das Team um Axelsson in zwei Sitzungen 16 Probanden – acht Männern, acht Frauen – einmal ein Placebo, das andere Mal ein Molekül von Bakterien. Weil das Immunsystem nicht weiß, dass es sich bei letzterem um eine harmlose Substanz handelt, dreht es auf, die Folge sind typische Krankheitssymptome. Die Wissenschaftler fotografierten die Teilnehmer zehn Minuten und zwei Stunden nach der Injektion, zu diesem Zeitpunkt gaben die Testpersonen an, sich unwohl zu fühlen.

+++ Lesen Sie hier: Wie lange sind Erkältete ansteckend? +++

Anschließend wurden die Bilder 60 Studenten gezeigt, die einschätzen sollten, ob die gezeigte Person krank ist oder nicht. Dabei wurden die unterschiedlichen Bilder derselben Person niemals direkt hintereinander gezeigt. Von den insgesamt 2945 Bewertungen schätzten die Studenten 41 Prozent der Gesichter als krank ein – richtig sind eigentlich 50 Prozent. Von diesen 1215 „Krank-Bewertungen“ waren allerdings 775 richtig und 440 falsch. Die Testpersonen erkannten demnach 81 Prozent der Erkrankten, ein Ergebnis weit oberhalb der Ratewahrscheinlichkeit.Jahresrückblick 2017 Krankheiten 20.45

Vorteil für die Gesellschaft

Anschließend wollten die Wissenschaftler herausfinden, woran die Studenten die Kranken von den Gesunden unterscheiden konnten. In einer zweiten Runde stellte sich heraus, dass bestimmte Krankheitsmerkmale im Gesicht Indizien sind – etwa blasse Lippen, eine helle Gesichtsfarbe, hängende Mundwinkel, Schwellungen oder gerötete Augen. Bei bekannten Gesichtern (etwa engen Freunden oder Familienmitgliedern) liege die Trefferquote sogar noch höher, so die Wissenschaftler.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Indem man Krankheiten bereits im Frühstadium erkennt, kann man das Infektionsrisiko senken. Wenn erst Symptome wie Schniefen oder Husten auftreten, ist es bereits zu spät. „Wir halten deshalb nach diesen ersten Anzeichen Ausschau“, sagt Axelsson der „Washington Post“. In einem weiteren Experiment will das Team um Axelsson herausfinden, ob Ärzte und Medizinpersonal geübter sind, Kranke bloß anhand des Gesichts zu erkennen – oder ob sie nicht besser abschneiden als die zufällig ausgewählten Studenten.

Fitness-Studie 17.50

Diese Karottensuppe stoppt den Durchfall

Moroschen Möhrensuppe

Wie Moro die Möhren entdeckte: Das Rezept hat der Kinderklinik Prof. Ernst Moro in jahr 1908 aus Heidelberg nach Hausmitteln kreiert. Damit sanken bei Kindern die Sterberate infolge Durchfallerkrankungen drastisch. Die Zubereitung gehörte lange zum Standard auf pädiatrischen Stationen, verlor dann aber durch Antibiotika an Bedeutung.Diese Suppe  hat schnelle Wirkung und keine Nebenwirkungen.

Karottensuppe(nach Moro): das Rezept

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